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Thema "Naschen und knabbern" - Was Sie über eine ausgewogene Kinderernährung wissen sollten

Mütter und Väter, aber ebenso Großeltern und andere Verwandte, fühlen sich häufig überfordert bei der Frage: Wie viel Süßes ist gut für (m)ein Kind? Die Infobroschüre erläutert Ernährungsphysiologisches in auch für Laien verständlicher Weise. Sie räumt mit den fünf häufigsten Irrtümern auf.

10 Tipps für den Alltag geben Ratsuchenden praktische Hilfestellung.

Wertvoll für die Beratung

Autoren des Infoblatts "Thema Naschen und knabbern. Was Sie über eine ausgewogene Kinderernährung wissen sollten" sind Professor Dr. Klaus Klein, Forschungsstelle für Gesundheitserziehung der Universität Köln, und Professor Dr. Reinhard Matissek, Lebensmittelchemisches Institut LCI, Köln.
Das Faltblatt (Format DIN A5, Umfang 4 Seiten) bietet eine Ergänzung für die Beratungstätigkeit von Ernährungswissenschaftlern/-innen, Pädagogen/-innen und Beratern/-innen. Rat suchende Eltern können hier beispielsweise wesentliche Informationen und Empfehlungen zu Hause in Ruhe nachlesen.


Sie können das Faltblatt hier direkt kostenfrei bestellen.

Energie für Körper und Geist

Süßwaren und Knabberartikel als Lieferant von Energie für Sport und Spiel ist ein zentrales Thema des Faltblatts. Es klärt auf über mögliche Auswirkungen von Glucosemangel. Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Unaufmerksamkeit sind bei Kindern häufige Folge, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.


Die 5 häufigsten Irrtümer

Gängige, Laien immer wieder verunsichernde Irrtümer werden widerlegt. Das Faltblatt entgegnet wissenschaftlich basiert fünf häufig geäußerten Fehleinschätzungen: Naschen macht dick - Zucker ist ein Vitaminräuber - Zucker fördert die Zuckerkrankheit - Süßwaren lösen das ADHS-Syndrom aus - Karies entsteht allein durch Zucker.


10 Tipps für eine ausgewogene Ernährung

  • Frühstück und Abendessen sind wichtige Fixpunkte des Familienlebens. Regelmäßige Essenszeiten fördern Harmonie und Ausgeglichenheit des Kindes. Fernsehen und andere Medien sollten dabei nicht stören.

  • Manche Kinder sind Morgenmuffel. Sie wollen nicht frühstücken. Fast jedes Kind nimmt aber ein warmes Getränk wie Kakao und Tee oder ein Glas Fruchtsaft gern an. In diesem Fall ist es gut, wenn die Pausenmahlzeit dann reichhaltiger ausfällt.

  • Kinder sollten zunächst immer kleine Portionen auf ihren Teller erhalten. Einen Nachschlag kann es ja immer noch geben. Kinder verfügen über ein natürliches Sättigungsgefühl, das ihnen hilft, Übergewicht zu vermeiden.

  • Bieten Sie ihren Kindern mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt an. Für solche Zwischenmahlzeiten ist z. B. Obst ideal. Ein Teller mit mundgerecht geschnittenen Früchten lädt Kinder zum Zugreifen ein.

  • Eine Naschration am Tag gehört einfach dazu. Süßwaren und auch Knabberartikel können gut als Dessert oder als Snack zwischendurch dienen.

  • Ein großes Glas Milch, einen Joghurt und zwei Scheiben Käse gehören zum täglichen Speiseplan von Kindern. Bevorzugen Sie fettarme Fleisch- und Wurstwaren und bieten Sie mindestens einmal pro Woche Fisch an.

  • Getreideprodukte, Kartoffeln, Brot, Nudeln, Reis, Obst und Gemüse enthalten kaum Fett, liefern aber reichlich Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

  • Sehr wichtig ist auch, darauf zu achten, dass Kinder ausreichend trinken. Wasser, Obstsaftschorlen und Früchtetees sind ideale Durstlöscher.

  • Wer Mahlzeiten für Kinder zubereitet, sollte bevorzugt hochwertige pflanzliche Fette verwenden.

  • Bereiten Sie Mahlzeiten schmackhaft und schonend zu. Fettarme Garmethoden (Dünsten in wenig Fett, Bratfolie, Römertopf) erhalten den Geschmack der Speisen und schonen die Nährstoffe. Zu empfehlen ist außerdem jodiertes Speisesalz.


Ernährung ist aber nicht alles! Kinder sollten sich viel an der frischen Luft bewegen. Sport und Spiel kommen dem natürlichen Bewegungsdrang des Kindes entgegen, sind ein guter Ausgleich zur Schule und beugen Übergewicht vor.